BHV zu Gast bei seinen Vereinen

Im Rahmen des Verbandstags 2019 startete der Badische Handball-Verband eine umfangreiche Vereinsumfrage, um ein Gespür dafür zu erhalten, welche Themen den Mitgliedvereinen unter den Nägeln brennen.
Fühlen sich Vereine gut beraten? Haben Vereine die Möglichkeit sich optimal aus- und fortzubilden? Kennen die Vereine die Angebote des Verbands und nehmen sie diese an?

Das Präsidium des BHV hat sich intensiv mit den zahlreichen Rückmeldungen auseinandergesetzt und bereits erste neue Schritte in die Wege geleitet. Der BHV möchte gezielt mit seinen Vereinen in Kontakt treten, um sich über Vergangenes und aktuell Anstehendes auszutauschen.

Vergangene Vereinsbesuche

Der Startschuss erfolgte am 13. Februar. Präsident Peter Knapp, Vizepräsident Harry Sauer und Geschäftsführerin Ramona Müller reisten gemeinsam nach Mosbach, um die Odenwälder näher kennenzulernen. Dort trafen der BHV auf hochmotivierte und gut zusammenarbeitende Abteilungsvertreter des TV Mosbach, die mit knapp 450 gemeldeten Handballern zu den Top 10 Vereinen im BHV zählen, aber als Grenzgänger mit ganz besonderen Problemen zu kämpfen haben. Knapp 2,5h tauschte man sich über Angelegenheiten im DHB, in Handball Baden-Württemberg, im BHV und im Verein aus.

Am 15. Februar machte der BHV erneut Halt und besuchte einen weiteren Mitgliedsverein des Verbands. An diesem Wochenende verschlug es Präsident Peter Knapp, Vizepräsident Harry Sauer und Geschäftsführerin Ramona Müller in den Bezirk Rhein-Neckar-Tauber – zum TSV Birkenau. Mit über 660 gemeldeten Handballern belegt der TSV Birkenau momentan den dritten Platz Mitgliedsvereine im Verbandsgebiet. Ein ebenso gelungener Austausch mit anderen Themenschwerpunkten und Anregungen.

Im März ging es für den BHV-Präsidenten, den stellvertretenden Präsidenten und für die Geschäftsführerin zum TV Ispringen. Bei dem Termin am 05.03.2020 ging es unter anderem um das zustande kommen des FSJ, PassOnline sowie Auf- und Abstiege der Vereine. Im Laufe des Gesprächs tauschten sich Verein und Verband über kritische Themen aus, informierten sich gegenseitig und suchten nach möglichen Lösungsansätzen.

Einen Monat später empfing der TV Bammental den Badischen Handballverband. Drei  Vereinsvertreter saßen mehrere Stunden mit vier Präsidiumsmitgliedern zusammen und tauschten sich über wichtige Themen aus. Eines der Hauptthemen war der SR-Mangel und wie man dagegen vorgehen könnte.  Zusammen wurden Ideen gesammelt, die die Vereine zukünftig unterstützen könnte.

Mit genügend Abstand war der BHV am  31. Juli bei der  SG Hambrücken/Weiher zu Gast.  Hauptthema des Treffens waren die Reibungspunkte beim Wechsel von Jugendlichen von „kleineren“ zu „größeren Vereinen“.

Der TSV Rintheim öffnete am 01. September die Vereinstüren für den BHV Präsidenten Peter Knapp und Geschäftsführerin Ramona Müller.
Durch Corona ist es um die Vereinsbesuche etwas ruhiger geworden. Nach Lockerungen in den Verordnungen des Landes nimmt das BHV Präsidium wieder Fahrt auf. Nun bereits zum sechsten Mal machten sich Mitglieder des BHV Präsidiums bereit, um sich mit Vereinen des Verbandsgebietes auszutauschen. Was bewegt unsere Vereine? Welche sorgen haben unsere Vereine? Was hat der BHV gerade in Planung und was gibt es bereits? Das Abteilungsquartett mit Cornelia Haupt, Sabine Haupt, Markus Elsner und Olaf Hebel repräsentieren einen gut organisierten Verein, der neben einer respektablen Mannschaftenzahl in den vergangenen Jahren auch mit den ein oder anderen Themen zu kämpfen hat. Die Vereinsverantwortlichen nutzten dieses Gespräch, um den Verband auf die Themen wie Kommunikation zwischen Auswahltrainern und Vereinen, Gewinnung von Schiedsrichtern und Mitgliedern und neue Hallenzeiten zu sensibilisieren.
Für die Verantwortlichen des BHV ist es wichtig, die Stimmen der Vereine einzusammeln. Markus Elsner hat es passend zusammen gefasst: „Wenn die Vereine glücklich sind, ist der BHV glücklich. Wenn der BHV glücklich ist, sind die Vereine glücklich.“