4. HEKA energy HandballCup der Sportregion Rhein-Neckar
  10.09.2019 •     Verband


Pforzheim/Eutingen und Jungbären gewinnen HEKA energy HandballCup

Beim 4. HEKA energy HandballCup der Sportregion Rhein-Neckar in Wiesloch setzten sich die TSG Ketsch und die SG Pforzheim/Eutingen durch. Während die Mädels der Kurpfalz Bären ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll Rechnung trugen, setzten sich die Pforzheimer in einem hochklassigen und engen Finalspiel gegen den Nachwuchs der Rhein-Neckar Löwen durch.

Bereits am 7. September wurde beim Qualifikationsturnier spannender Handball geboten. Während der TSV Birkenau sich mit 14:13 gegen die JSG Mundenheim/Rheingönheim durchsetzte und somit das Finalticket löste,spielte bei den Jungs das Torverhältnis die entscheidende Rolle. Zwei deutliche Siege reichten der HG Oftersheim/Schwetzingen aber letztlich, um auch bei der vierten Ausgabe des HandballCups am Finaltag dabei zu sein. Während sich die HG am Sonntag den drei gesetzten Teams geschlagen geben musste, spielte der TSV Birkenau eine gute Rolle. Sie wollten schließlich eine erstaunliche Serie ausbauen. Bislang gewann das Turnier der Mädels stets das Qualifikanten-Team. Die Birkenauerinnen verpassten mit einer 12:13-Niederlage gegen Bensheim/Auerbach allerdings den Einzug ins Finale.

Ein besonderes Highlight boten die Wiesloch Wiesel, deren Einlagespiel gegen ehemalige Handballstars inzwischen Tradition hat. Die inklusive Mannschaft spielte in gemixten Teams mit Holger Löhr, Christian Zeitz, Uli Roth, Jens Ostheimer, Marc Nagel und weiteren namhaften Spielern. Zusammengestellt wurde das Team von Matthias Rohr, der mit Hendrik Wagner, ein aufstrebendes Wieslocher Handballtalent nominierte. Während sich die „Allstars“ darauf konzentrierten, ihre Mitspieler in Szene zu setzen, begeisterten die „Wiesel“ mit ihrer Kombination aus Motivation und Spielfreude das Publikum. Anschließend genossen sie sichtlich die stehenden Ovationen der voll besetzten Tribüne.

Nach der Einlage zeigten die Kurpfalz Bären ihre Galaform auch im Finale. Sie ließen gegen die Flames aus Bensheim/Auerbach von Beginn an nichts anbrennen und gewannen am Ende deutlich mit 22:6. Mit 25 Toren wurde Elena Winnewisser zum zweiten Mal in Folge beste Torjägerin. Nachdem sie im letzten Jahr die TSG Wiesloch zum Sieg geballert hatte, gelang ihr nun dasselbe im Trikot der Jungbären.

Bei den Jungs ging es deutlich enger zu. Im munteren Spiel wechselte die Führung ständig, bis Pforzheim/Eutingen sich wenige Minuten vor Schluss entscheidend absetzen konnte und das Finale mit 16:12 nach Hause fuhr. Damit beendeten sie die Erfolgsserie der Löwen, die in den letzten beiden Jahren den Pokal des HEKA energy HandballCups gewannen.

Die besten Spieler kamen aus Bensheim/Auerbach und Pforzheim/Eutingen.Kathrin Jochem und Philipp Wanner wurden von den Trainern für besondersstarke Leistungen gewürdigt. Als beste Torhüterin wurde die Jungbärin Hannah Rothe, als bester Keeper Luca Berghoffer von der HG Oftersheim/Schwetzingen gewählt. Die meisten Buden bei den Jungs erzielte LionZacharias von den Junglöwen mit 16 Treffern.

Die beiden Gewinner des 4. HEKA energy HandballCups wurden damit neben den Junglöwen ebenfalls zu zweifachen Siegern. Dass es in der Geschichte des Cups bisher nur den Junglöwen gelang, den Titel zu verteidigen, zeigt das ausgeglichen hohe Niveau, auf dem sich die Nachwuchsarbeit in der Metropolregion Rhein-Neckar befindet. Das zweitägige Turnier in Wiesloch bestätigte erneut eindrucksvoll den Ruf der Region als eine Handball-Hochburg.

Text von Christoph Holzenkamp

Weibliche Jugend: Sieger: TSG Ketsch Beste Torschützin: Elena Winnewisser, TSG Ketsch, 25 Tore Beste Torhüterin: Hannah Rothe, TSG Ketsch Beste Spielerin: Kathrin Jochem, HSG Bensheim/Auerbach

Männliche Jugend: Sieger: SG Pforzheim/Eutingen Bester Torschütze: Lion Zacharias, Rhein-Neckar Löwen, 16 Tore Bester Torhüter: Luca Berghoffer, HG Oftersheim/Schwetzingen Bester Spieler: Philipp Wanner, SG Pforzheim/Eutingen

PS:Alle Ergebnisse sowie weitere Informationen zum HEKA energy HandballCup finden Sie unter: www.metropolregion-handballcup.de 

Bildquelle: Theo Vetter