Kick-Off-Veranstaltung zum Entwicklungsprozess in Handball Baden-Württemberg e.V.
  12.04.2019 •     Handball BW


Die drei Handballverbände in Baden-Württemberg (Badischer Handball-Verband, Südbadischer Handballverband, Handballverband Württemberg) arbeiten seit mehreren Jahren in Baden-Württemberg zusammen. Anfangs geschah dies in der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Handball Baden-Württemberg, mittlerweile wurde ein eigener Verein Handball Baden-Württemberg e.V. gegründet. Die Handlungsfelder der Zusammenarbeit sind im Laufe der Jahre gewachsen. War es zu Beginn hauptsächlich der Spielbetrieb in der BWOL, sind nach und nach auch Themen im Leistungssport sowie in anderen Themenfeldern dazu gekommen. Besonders durch die veränderten Rahmenbedingungen durch die Änderung der Fördersystematik des Deutschen Handballbundes (DHB), aber auch des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSV) bedarf es in Handball Baden-Württemberg einer strategischen und langfristig auch strukturellen Weiterentwicklung.

Im Mai 2018 trafen sich erstmals die Präsidien der drei Landesverbände zu einer gemeinsamen Klausurtagung in der Sportschule Ruit. Damals brachten auch DHB-Sportvorstand Axel Kromer und LSV-Geschäftsführer Uli Derad ihren Impuls in den Prozess ein. Dort wurden vier Handlungsfelder beschlossen, die in den nächsten 1,5 Jahren näher beleuchtet werden sollten. Die Handlungsfelder sind: Leistungssport und Lehre, Verwaltung und Digitalisierung, Spielbetrieb und Schiedsrichter sowie Breitensport und Mitgliedergewinnung.

Unterstützung wurde in Form der Führungsakademie des DOSB ins Boot geholt. Nachdem alle drei Landesverbände ihre Verteter für die Arbeitsgruppen benannt hatten, fand am 6. April eine erste Kick-Off-Veranstaltung in der Sportschule Schöneck (Karlsruhe) statt. Frau Schröer von der Führungsakademie versuchte zunächst alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Thematik einzuführen. Gemeinsam wurde eine „Vision HBW“ erarbeitet, ehe am Ende des Tages auch die Arbeitsgruppen in erste Gespräche gingen.

In jeder Gruppe erfolgt zunächst eine Analysephase, in der die bisherigen Entwicklungen und die aktuelle Situation Situation beschrieben und bewertet werden. Daran schließt sich eine Phase der Zielformulierung und abschließend die Definition von konkreten, aktuellen und zukünftigen Maßnahmen. In diesem letzten Schritt erfolgt auch eine Überprüfung der für die Umsetzung benötigen Ressourcen und Strukturen. Bis Mitte 2020 soll in jeder Arbeitsgruppe ein Strategiekonzept hinsichtlich der weiteren Zusammenarbeit erarbeitet werden.