Das Ballspielsymposium hat gefeiert
  28.09.2017


Jubiläum des Vereins der elf baden-württembergischen Spielsport-Verbände in Karlsruhe - 28./29.09.2018 findet das 8. Symposium statt

Das Ballspielsymposium in Karlsruhe ist seit 2002 ein Markenzeichen des baden-württembergischen Sports. Nachdem Dr. Alfred Sengle (†), der damalige Präsident des Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV), und der ehemalige baden-württembergische Basketball-Präsident Dieter Schmidt-Volkmar vor 17 Jahren nach ein paar Tröpfchen guten Weins den Plan ausgeheckt hatten, schlossen sich die baden-württembergischen Fachverbände im Basketball, Fußball, Handball und Volleyball – 2004 stieß Rugby dazu – zusammen.

Gemeinsam veranstalteten sie in der Europahalle die ersten Ballspielsymposien zu den Themen „Ballspiele in Baden-Württemberg“ (2002), „Erziehung durch Sport“ (2004) und „Sport in der Ganztagsschule“ (2006), ehe sie 2007 einen eingetragenen Verein gründeten, der von dem Heidelberger Harald W. Schoch geführt wird und die Symposien „Integration durch Sport“ (2008), „Die Zukunft des Sports ist weiblich“ (2010), „Trainer heute – Alleskönner?“ (2012) und „Schiedsrichter – Partner mit Pfiff!“ (2015) organisiert hat. Nach der Sperrung der Europahalle durch die Brandschutzbehörden ist das Sportinstitut des KIT zur Heimat des Ballspielsymposiums Baden-Württemberg geworden.

„Wir wollten damals einen Kontrapunkt zum Stuttgarter Sportkongress der Turner bilden, haben unsere Themen stets vorausschauend gewählt und damit große Aufmerksamkeit für die Ballspiele erzielt“, sagte Dieter Schmidt-Volkmer am Dienstagabend im Rahmen einer Feierstunde zum 10-jährigen Bestehen des Vereins, der bei seinen Symposien stets mehr als 300 Teilnehmer und viele prominente Vortragsredner und Referenten aufbieten konnte.

Gegenwärtig bereitet der Verein das 8. Ballspielsymposium am 28. und 29. September 2018 im KIT zum Thema „Ballsport hat Zukunft“ vor, zu dem man sich schon jetzt unter www.ballspiel-symposium.de anmelden kann. Vortragsredner sind dann die Professoren Christian Breuer (Deutsche Sporthochschule Köln) und Ansgar Thiel (Universität Tübingen. Es gibt 25 Workshops. Claus-Peter Bach